Die Niederlassungen von REMONDIS im Kreis Coesfeld werden seit heute bis einschließlich Freitag, den 14. März 2025, bestreikt. Aus diesem Grund können die Mülltonnen an den Streiktagen nicht geleert werden. Dies gilt nicht für die Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen sowie die Städte Lüdinghausen und Olfen. Diese werden von der GWA REsource Kreis Unna GmbH Niederlassung in Lünen bedient, die nicht bestreikt wird.
Die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC) ist als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträgerin für die Abfallentsorgung im Kreis Coesfeld zuständig und hat mit der Durchführung der Leistung die Firma REMONDIS beauftragt. Im Kreis Coesfeld sind die Niederlassungen der REMONDIS vom Streikaufruf der ver.di betroffen. Als Konsequenz erfolgen von Mittwoch, den 12. März 2025 an, bis einschließlich Freitag, den 14. März 2025, keine Leerungen der Mülltonnen.
Die Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen sowie die Städte Lüdinghausen und Olfen sind nicht betroffen. Die GWA REsource Kreis Unna GmbH ist hier mit der Abfallabfuhr beauftragt und wird nicht bestreikt.
Eine nachträgliche Leerung kann voraussichtlich aufgrund der erheblichen Mehrbelastungen nicht garantiert werden. Über mögliche nachträgliche Abfuhren wird in der Presse und auf unserer Website www.wbc-coesfeld.de sowie der Abfall-App WBC informiert. Die App gibt es für Android und iOS im jeweiligen App-Store zum Download.
Wir bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, ihre Tonnen bzw. Gelben Säcke bis zum nächsten regulären Leerungstermin an ihre Standplätze zurückzustellen. Bis dahin anfallende zusätzliche Mengen an Rest- bzw. Verpackungsabfälle können in handelsüblichen Abfallsäcken getrennt gesammelt und am jeweiligen Abfuhrtag neben der Tonne bereitgestellt werden. Diese Extrasäcke werden bei der ersten regulären Leerung nach dem Streik mitgenommen. Dies gilt ausdrücklich nicht für Bioabfälle, da die nächste Leerung spätestens in 14 Tagen erfolgt. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Abfälle am Wertstoffhof anzuliefern.
Im Kreis Coesfeld laufen die Wertstoffhöfe im Notbetrieb. Es kann daher zu Einschränkungen bei der Abfallannahme kommen. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende in der Region um Verständnis.
Hintergrund des Warnstreiks sind die aktuellen Verhandlungen für den Tarifvertrag des Regionalen Entgelttarifvertrages NRW. REMONDIS erbringt im Auftrag verschiedener Kommunen und Landkreise die Dienstleistungen der Daseinsvorsorge und ist ebenfalls vom ver.di-Streik betroffen. Die Entscheidung von ver.di, einen Warnstreik in nahezu allen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge über mehrere Tage durchzuführen, führt zu erheblichen Einschränkungen.
Die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH und REMONDIS setzen sich weiterhin engagiert für eine zukunftsorientierte Lösung ein, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt.